Hohbuch in Aktion
Die letzte Gruppenstunde vor den Ferien war wie immer der Sommerabschluss mit Grillen. Den machten wir am Breitenbach auf Günthers Gütle. Wir fuhren mit den Rädern und einem Skater-Brett entlang der Stadtautobahn und unter derselben hindurch in Richtung Lumpenhof. An einer Kreuzung ging der Weg in Richtung Hundevereinshaus und dann nach der Brücke rechts ab am Breitenbach entlang. Der Weg führt ganz genau parallel zur Staudengärtnerei Schöllkopf, die beim Rückweg manchem auf den falschen Rückweg verleiteten. An einer Stelle wo der Breitenbach ganz nahe an die Straße grenzt, dort kommt man nahe ans Wasser, kurz vor einer starken Flussbiegung ist dann das besagte Gütle, wo man eine Feuerstelle aufbauen kann. Die Feuerstelle wurde schnell aufgebaut. Günther hatte ein trockenes Holzbüschel mitgebracht, sodass das Feuer schnell anging. Es wurden Stecken abgeschnitten und säuberlich zurechtgeschnitten. Dann ging es los mit dem Griullen, bald schon bruzzelten die Würste über der heißen Glut. Mit einem guten Brot sowie Ketchup und Gurken ergab sich ein leckeres Mahl. Einige Jungs waren so mit dem Wasser beschäftigt, dass sie fast das Braten vergessen konnten. Am Ende hatte dann doch jeder was gegessen, außer Jörn, der sagte dass er zuhause auf Fleischküchle spekulierte. Frohgemut traten wir nach einiger Zeit den Rückweg an, mit jenem besagten Einfahren der schnelleren Jungs in den Hof der Staudengärtnerei, statt wie gekommen, am Gärtnergelände vorbei links daneben, wo der schmale Weg am Bach läuft. Höflich wurden wir abgewiesen. Manche machten dann den Weg zurück über den Galgenberg-Buckel, der dann in die Pestalozzistrasse mündet. Alle freuten sich auf die Ferien, zwei der Jungs hatten sich zum CVJM Zeltlager angemeldet. Nächstes Mal hoffentlich aber alle mit Fahrrad.
Herbstzeitraum
Nach den Ferien ging es am 12. September wieder los. Ich konnte dieses Mal nur etwas später kommen und informierte dann alle Jungs. Und siehe sie waren alle auch zu späterer Stunde wieder da. An dieser ersten Gruppenstunde spielten wir Cubb, ein Wurfspiel mit Rundhölzern auf Viereckhölzer. Man bildet 2 Mannschaften und dann wirft man mit 6 Rundhölzern auf die Klötze. Aber das Treffen und Umwerfen geht gar nicht so leicht, weil z.B. ein Hubschrauberwurf nicht gestattet wird. Auf jeden Fall eine sehr anstrengende Sache, vor allem wenn man nicht trifft. Nach gut einer drei viertel Stunde war Ende angesagt, weil da noch das Dreispächelesspiel immer noch nicht ausgereizt ist. Es macht halt Spaß. Zwischendurch kommt dann die Bretzelerholung,
In der darauffolgenden Gruppenstunde wurden diverse Spiele angeboten, aber wieder war dann doch bei allen das Dreispächelesspiel gewünscht. Es wurde ausgewählt wer zuerst auf die Suche gehen muss. Mal konnten alle gefunden werden, aber oft kann ein noch Freier um die Eingeschlossen befreien und die Spächele umzuwerfen. Dann muss der vorherige Sucher erneut Sucher sein. Die anderen müssen sich dann ganz schnell verstecken, denn wenn die Spächele stehen, kann der Sucher sofort wieder diejenigen einfangen die er noch sieht. Es bildeten sich kleine Grüppchen, die immer einen guten Platz aussuchten. Einer macht dann die Vorhut und schaut ob der Sucher am Spächelesplatz ist,oder weg vom ihm, wenn ja kann er ohne Gefahr die Spächele umwerfen und somit sind die schon Gefangenen wieder freistellen. Eine neue Runde beginnt.
Günther Digel