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Spiegelwiese winterfest


Bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und das mitten im November wurde dieses Jahr die Spiegelwiese winterfest gemacht. Die Ersten kamen schon morgens um 9 Uhr, als die ersten Sonnenstrahlen gerade den Tau der vergangenen Nacht auf den Grashalmen trockneten. Recht schnell war die Wiese gemäht und die Feuerstelle von Asche und Nägel der vergangenen Saison befreit. Dieses Jahr musste die Einfassung der Feuerstelle neu gemauert werden. Waren doch die Steine in den vergangenen Jahren das ein oder andere Mal sehr strapaziert (erhitzt) worden und wurden ihrer Funktion nicht mehr gerecht. Sie zerbröselten im wahrsten Sinne des Wortes. Schamottsteine zieren nun die Einfassung. Der ein oder andere meinte schon, dass sieht aber nicht sehr natürlich aus. Andere meinten wiederum, die halten länger. Spruch des Tages: „Natursteine halten 12 Monate, Schamottsteine 1 Jahr!“ Warten wir’s ab.


Auch dieses Jahr musste wieder ein Baum gefällt werden. Das Efeu hatte einer Tanne im Laufe der Jahre ziemlich zugesetzt und schließlich die Oberhand gewonnen. Die Tannenennadeln fielen ab und der Baum ging ein. Fachmännisch von Joe Stotz gefällt und mit vereinten Kräften gespalten und aufgeräumt, ist außer einer Lücke nichts mehr zu sehen. Aus einigen Stammstücken gestalteten wir einen kleinen Kletterparkcour für die Kleinen.

Der Holzlagerplatz wurde aufgeräumt und vor allem von nicht verwertbarem Unrat befreit. Leider entsorgen „sparsame“ Mitbürger immer wieder ihre Möbel und dergleichen auf unserer Wiese. Auch ganze Fenster mit Verglasung, Matratzen oder Autoreifen wurden schon abgeladen. In letzter Zeit hat sich die Unsitte etwas gebessert, da wir konsequent solchen Unrat sofort beseitigen und dadurch die Hemmschwelle für neue Übeltäter wohl doch etwas größer wird. Unbehandeltes Holz, egal in welcher Form, ist hingegen immer sehr willkommen, ist doch der Verbrauch vor allem in den Sommermonaten teils recht enorm.

Weitre Arbeiten waren: Teich säubern und dessen Zufluss reinigen, Altmetall entsorgen, Hütte reinigen und aufräumen, Zaun freischneiden, Plattenbelag entfernen und für Transport nach Erpfingen bereitstellen, ect. ect......

Nachdem der Aufruf für den Spiegelwieseneinsatz dieses Mal nicht nur auf unserer Homepage und via Mail sondern sogar auch noch im Reutlingen Generalanzeiger abgedruckt wurde, rechnete ich mit reger Teilnehmerzahl. Leider fanden sich ausschließlich Kanuten zusammen.

 

Aber wie heißt es – man soll die Hoffnung nicht aufgeben, vielleicht kommt ja nächstes Jahr doch auch der ein oder andere Nichtkanute mit dazu.

Jedenfalls hat’s wieder riesig Spaß gemacht und die Letzten saßen noch bis zum Einbruch der Dunkelheit am wärmenden Feuer.

Mit dabei waren:
Harald Kimmerle, Heiner Gekeler, Hartmut Marder, Markus Fischer mit Timo, Christine und Andreas Krämer, Sibylle Schenk, Uli Schirm, Hans-Joachim Ludwig, Joachim Stotz, Jacques Fritze, Charlotte Horn, Felix Ingrisch, Noemi Vohrer, Achim Schilling. Allen Helfern an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

Bestens verpflegt wurde die Truppe wieder einmal vom Cafe Sommer. Herzlichen Dank für Schnitzel, Spätzle und Pommes. Es hat prima geschmeckt.

Achim Schilling