CVJM Weltdienst
Die CVJM-Weltdienstarbeit ist entstanden aus der Beziehung der weltweiten YMCA Familie. YMCAs/CVJMs gibt es in 125 Ländern. Mit einer Mitgliederzahl von etwa 40 Millionen bilden die YMCAS den größte Jugendverband mit freiwilliger Mitgliedschaft weltweit. Die "World Alliance of YMCAs" verbindet die YMCAs aller Länder. So ist auch das ejw und somit der CVJM Weltdienst über den deutschen CVJM Gesamtverband und die "European Alliance of YMCAs" Mitglied der World Alliance of YMCAs.
Im ejw ist der CVJM-Weltdienst ein wesentlicher Teil der internationalen Arbeit. Zu den Aufgaben des CVJM-Weltdienstes gehört seit der Gründung (1956) die Hilfe für YMCAs in anderen Ländern. Über die Jahre entstanden so für das ejw Partnerschaften: Nigeria (1966), Sudan (1980), Äthiopien und Eritrea.
In diesen Partnerschaften hilft der CVJM Weltdienst den Menschen in den Partnerländern - finanziell durch Spenden, aber auch durch praktische Zusammenarbeit in Camps und Projekten. Hier geschieht ganz praktische Entwicklungshilfe. Aber zugleich wird das ejw auch Teil der Ökumene und unterstützt die weltweite Evangelisation.
Jugendliche aus dem ejw erweitern ihren Horizont in Partnership Camps, Aufbaulagern und Kurzzeit-Einsätzen bei den Partnern in Afrika. Aus den Besuchen und den Freundschaften zu den Menschen in Afrika wächst aber auch die Verantwortung für die Gestaltung unserer westlichen Gesellschaft. Menschen hier bei uns lernen über die konkreten Folgen unseres globalen Wirtschafts-Systems kennen. So entsteht aus der Arbeit des Weltdienstes heraus neue Verantwortung für unseren Umgang mit Geld (z.B. fairer Handel), mit Energie und Umwelt. Aber auch politische Entscheidungen und ihre Folgen erscheinen in einem anderen Licht (z.B. westliche Patentrechte für Malaria und HIV - Medikamente)

